Leni´s big adventures

Übersichtskarte

Magnetic Island

Donnerstag, 07.05.2015

Nach einer fünfstündigen Busfahrt erreichten wir endlich Townsville, von dort ging die Fähre nach Magetic Island. Vom Hafen mussten wir einen Bus zum Hostel nehmen. Das Hostel lag direkt am Wasser. Mit einer offenen Bar, einem Pool mit Meerblick und ganz vielen kleinen Bungalows, in denen die Zimmer waren. wir hatten ein 8er Zimmer. Leider hatten wir schon lange nicht mehr den Luxus eines 4er Zimmers :(

Aber die Anlage war ziemlich cool, außerdem gab es ein Welcome Drink, ein freies Abendessen und ein freies Frühstück.

 

Abends chillten wir im Hostel, da einem nichts anderen übrig blieb, es war nämlich nichts drumherum.   Die Insel war ziemlich ruhig. Perfekt zum Entspannen, aber die Insel hat mich absolut überrascht. Super schön.

 

Am nächsten Morgen standen wir früh auf und mieteten uns Roller, um die Insel zu erkunden. Da es kaum Straßen gab, war alles ziemlich schnell ausgekundschaftet.

 

Es gab einige nette Plätzchen. Nach unzähligen Stops, Fotos und Selfies, fuhren Linda und Julie in einen Wildlife Park, um ein Koala auf den Arm zu nehmen. Jonas und ich düsten noch etwas durch die Gegend

und trafen noch 2 Jungs wieder, die wir auf Fraser Island kennen gelernt hatten. Wir chillten mit Ihnen ein bisschen, bevor wir dann den Roller tankten (für 2,25$; da tankt man doch gerne :D) und die beiden Mädels bei der Rollervermietung wieder trafen. Zurück am Hostel gönnten wir uns erstmal ein Bier und dann eine kalte Dusche. Danach gab es Kartoffeln :) Julie musste sich der deutschen Liebe zu Kartoffeln geschlagen geben. Anschließend ging es pünktlich ins Bett, da Jonas und ich mit den beiden deutschen Jungs zum Fußball gucken verabredet waren. Um 4.45 Uhr war Anstoß!!! Ich gesellt mich erst gegen 20 nach 5 dazu ;D 

Es gibt aber eindeutig schlechtere Plätze zum Fußball schauen, als auf einer Terrasse mit Meerblick, wo auch noch die Sonne aufging. Ziemlich perfekt. Auch wenn aus deutscher Sicht das Spiel nicht ganz optimal gelaufen ist. Danach zurück ins Bett lohnte sich nicht, also frühstückten wir uns warteten auf die anderen beiden. Um 10.40Uhr ging unser Bus zur Fähre. Nach der Fährfahrt wartete eine 6Std. Busfahrt nach Cairns auf uns... Juhu!!! ;D

 

Airlie Beach & Whitsundays

Donnerstag, 07.05.2015

Am nächsten Morgen um 9.30Uhr kamen wir nach einer nervigen und langen Busfahrt endlich in Airlie Beach an.

Da sollte uns eigentlich der Freund von Linda überraschen, aber die Schlafnase, hatte natürlich verpennt. Also nahmen wir ein Taxi zum Hostel (Das erste Hostel ohne Shuttle Service!) Leider konnten wir nicht direkt einchecken und so gingen wir zuerst noch einen Kaffee bzw. einen Chai Latté trinken. Julie und Linda fuhren anschließend noch zu einem etwas auswärts liegenden Shoppingcenter, um ein paar Dinge zu erledigen. Jonas und ich warteten im Hostel. Nach dem Einchecken trafen wir Lindas Freund und Kumpel an der Lagoon, um dort in der Sonne zu brutzeln und ins kalte Wasser zu springen.

Abends machten wir dort ein kleines BBQ bevor wir noch in eine Bar gingen. Am nächsten Mittag mussten wir um 14.30Uhr am Ableger sein, um dort auf einem Segelboot einchecken zu können. Wir hatten unseren 2Tage 2 Nächte Whitsundaytrip auf dem Boot New Horizon gebucht und es war einmalig. Vorher waren Jonas, Julie und ich noch auf einem Markt am Strand, wo man für 20$ 5min auf einem Kamel reiten konnte. Das haben wir natürlich nicht gemacht! ;)

Die Landschaft ist wie im Paradies, davon mal abgesehen, aber auch alles andere war super. Die 4 Jungs von der Crew waren der Hammer, super lustig und nett, das Essen war ebenfalls klasse.

 

Es war für alles gesorgt. Die Zeit verging wie im Flug. Der Whitehaven Beach war so wunderschön.

 

Nachmittags konnte man schnorcheln oder tauchen gehen. Linda, Jonas und ich entschieden uns die 60$ zu zahlen und die Chance zu nutzen. Julie durfte leider nicht mit. Unser Tauchlehrer war super. Nach kurzen Atemübungen im niedrigen Wasser ging es los. Am Anfang war es mit der Atmung echt merkwürdig aber man gewöhnte sich ganz schnell daran. Unter Wasser ist echt schon eine andere Welt. Super schön, die vielen bunten Fische und einfach alles. Der Tauchgang war ein tolles Erlebnis und hat sich super gelohnt. Danach konnten wir noch das Sprungbrett und die Rutsche am Boot nutzen.

Sonnenuntergang auf der einen Seite und Mondaufgang auf der anderen Seite

Abends nach dem Essen wurde getrunken und später gefeiert bzw. einige lustigen Spiele gespielt. Es war der letzte Abend von einem der Crewmitgliedern auf der New Horizon. Zuerst mussten wir uns alle umziehen. Erlaubt waren nur maximal 2 Kleidungsstücke unter unseren Bettlaken. Die Spiele waren sehr lustig, wenn auch ganz schön heftig teilweise. Am nächsten Morgen wurden wir wie auch am Tag davor um 6.30 Uhr geweckt. Nach dem Frühstück ging es wieder ins Wasser zum Schnorcheln.

Die Bucht in der wir schnorchelten war direkt an Hayman Island. Auf dieser Insel ist ein 7 Sterne Resort, in dem gerade Johnny Depp wohnt, um einen neuen Teil von Fluch der Karibik zu drehen. Wir waren ihm also ganz nah ;) Haben die Infos aus sicherer Quelle ;) Julies Cousin arbeitet dort als Pool- Boy und hat uns Bilder aus der Suite geschickt. Leider ohne Johnny :(

Gegen Mittag erreichten wir wieder Airlie Beach. Nach einer kurzen Stärkung (Eisschokolade) ging es mal wieder an die Lagoon zum chillen. Um 17Uhr gingen Jonas, Julie und ich zu einer Ditschiriedu Stunde. Gar nicht so einfach dieses Ding zu spielen. War aber an sich sehr interessant. Danach ging es zum Frischmachen ins Hostel zurück, bevor es dann zur Afterboat Party ging. Dort gab es Free Pizza und gute Angebote für Drinks. Es wurde aber nicht spät, da unser Bus am nächsten Morgen um 9.20 Uhr ging. Weiter geht es nach Magnetic Island.

 

Rainbow Beach & Fraser Island :)

Donnerstag, 30.04.2015

Einem kleinen Kaff, von dem aber die Fraser Island Touren starten. Vorher hatten wir aber noch 1,5 Tage hier. Nach dem Einchecken machten wir uns auf das Dorf zu erkunden. Außer einer Straße, an der alle Shops, Cafes usw. liegen und dem Strand gab es nicht viel zu sehen und so verbrachten wir einige Zeit in einem Café in dem Max lange gearbeitet hat.Dort gab es auch ein Special für Backpacker und so aßen wir dort auch gegen Abend. Anschließend ging es in die Hostel Bar, da dort heute eine pARTY sein sollte. Es gab ein Spiel, an dem wir zuerst gar nicht teilnehmen wollten, aber ein Holländer und ein Deutscher, die sich zu uns gesellten, zwangen uns mehr oder wenig dazu mitzuspielen. Und im Nachhinein war es die richtige Entscheidung, denn wir hatten ziemlich Spaß und die 2 waren super lustig. Am Ende hatten wir auch alle gut einen im Tee und konnten ganz gut schlafen. Leider nicht lange, da unsere Zimmermitbewohner um 7uhr los nach Fraser fuhren. Eigentlich wollten wir den Tag am Strand entspannen, aber der Wind war so doof, und pustete den Sand die ganze Zeit auf uns, sodass wir schnell aussahen wie paniert :D 

Also wechselten wir die Location und legten uns ins Gras überhalb des Strandes. Aber auch dort blieben wir nicht lange und gingen zurück zum Hostel um dort zu chillen.

Da es am nächsten Morgen früh los gehen sollte, gingen wir pünktlich ins Bett, um fit für den nächsten Tag zu sein.

Um 6 Uhr klingelte der Wecker und ab 7 Uhr gab es Pancakes für umsonst. Leider nur 2 pro Person, was für einige definitiv nicht reichte. Nach dem Frühstück gab es nochmals ein Meeting für Fraser Island mit notwendigen Infos. Gegen 9Uhr, als dann endlich alles im Auto verstaut war ging es los nach Fraser. Unsere Gruppe bestand aus 4 Autos a 8 Leuten. Unser Team (Auto) aus uns vieren, zwei deutschen Jungs und einem Paar aus der Slowakei. Wir hatten echt sehr viel Spaß und die Tour war super. Nach ca. einer halben Std. ( Fahrt zur Fähre und die Fährfahrt) erreichten wir endlich die Insel. Die größte Sandinsel der Welt und so fuhren wir einige Std. einfach nur am Strand entlang, was ziemlich lustig war.

 

Mittags gab es einen kurzen Stop in dem einzigen Dorf auf der Insel. Da irgendeine andere Gruppe unsere Wraps geklaut hatte, mussten wir uns dort in der Bäckerei etwas kaufen. So blieben aber mehr Wraps für die nächsten zwei Mittagessen. Nach dem Stop ging es zum Lake McKenzie. Der See war der Hammer!!! Das Wasser so klar. Unglaublich. Dort verbrachten wir den Nachmittag und genossen die Sonne und die Umgebung.

Anschließend ging es Richtung Camp. Dort standen die Zelte und alles schon. Mussten also nur noch unser Dinner vorbereiten und hatten den Abend zur freien Verfügung. Da wir als Gruppe unser Alkohol gekauft hatten, saßen wir den Abend zusammen, machten uns über einige Totalausfälle der anderen lustig und gingen recht früh ins Bett, da wir evtl. um halb 6 aufstehen wollten, um den Sonnenaufgang zu sehen. Da die Nacht im Zelt aber doch nicht so bequem war und der Schlaf nicht ganz so erholsam war, scheiterte das Vorhaben. Nach dem Frühstück ging es zu den Champagne Pools

, wo wir kurz ins Wasser sprangen und dann zum Indian Head.

Zum Mittagessen ging es wieder ins Camp, bevor es dann Nachmittags zu einem anderen See ging, der aber nicht sehr schön war, aber es ging hier eher um die sehr amüsante Autofahrt dort hin. Wir Autos untereinander hatten ein kleines Sing- Battle über die Walkie- Talkies, was auch ziemlich lustig war. Abends nach dem Essen machten wir ein Lagerfeuer und tranken ein paar Biere und Goon :D

Am nächsten Morgen sind 6 von 8 aus unserem Auto dann wirklich um 5.30 Uhr aufgestanden und zum Sonnenaufgang an den Strand gegangen.

Es hat sich gelohnt, so wie auch der ganze Trip. Es waren lustige 3 Tage, auch wenn wir keine Dingos gesehen haben. Dafür einen Hai am Strand, den ein Fischer aus dem Meer gezogen hat. Leider haben wir ihn aus dem Auto gesehen, denn bis wir da waren, war der Hai schon wieder frei im Wasser. Leider. Trotzdem cool gesehen zu haben.

Auf dem Weg zurück zur Fähre stoppten wir noch an einem Schiffswrack, dass vor 8 Jahren auf Land gelaufen ist

und stoppten an einem Creek, in dem man baden konnte bzw. durchlaufen konnte. Es war etwas wie ein Wasserkanal, denn durch die Strömung konnte man sich einfach ins Wasser legen und treiben lassen.

Anschließend entspannten wir noch etwas am Strand, aßen unsere Reste und dann ging es zurück nach Rainbow. Dort wollte jeder erstmal duschen, bevor wir uns dann mit dem slowakischen Pärchen im Café getroffen haben, um die Fotos auszutauschen und einen Chai Latte zu trinken :)

Abends gab es Cheeseburger im Hostel und für jede Gruppe 2 Karaffen Cocktail. Da alle ziemlich im Eimer waren ging wir früh schlafen. Wie immer ;D Wir sind echt so Schlafsusen :D

Der Donnerstag war sehr verregnet und wir glücklich, dass wir nicht mehr auf Fraser waren, bei diesem Kackwetter. Nachmittags ging unser erster Bus Richtung Airlie Beach. Vormittags wurde fleißig Reisetagebuch geschrieben, alle Social Media Dinge der letzten Tage nachgeholt und gewaschen.

Weiter gehts :)

 

Brisbane und Noosa :)

Donnerstag, 30.04.2015

Brisbane

 

In Brisbane angekommen, machten wir uns mit Sack und Pack auf dem Weg zu unserem Hostel, was glücklicherweise ziemlich nah war. Dort angekommen checkten wir ein und kamen in unserem Zimmer an. Normalerweise sollten wir ein 8er Zimmer haben, wie wir später aber herausfanden bzw. feststellten hatten wurden wir in ein 10er Zimmer gesteckt und beschwerten uns abends. Die Dame an der Rezeption abends sagte uns, dass wir am nächsten Morgen nochmal vorbeikommen sollen. Also verbrachten wir die Nacht in dem 10er Dorm. Eigentlich ging es wohl. Bevor wir allerdings länger im Zimmer verweilten, gingen wir nachmittags in die Einkaufsstraße und schauten uns etwas um, aßen eine Kleinigkeit und tranken einen Chai Latte :)

Zurück im Hostel hieß es nur fertig machen und dann mit Freunden von Linda in die Bar nebenan. Nach den ersten Drinks gab es noch einen Barwechsel. Am nächsten Morgen beschwerten wir uns nochmal an der Rezi und zack, bekamen wir ein 4er Zimmer, da wir zu 4 waren und in keinem 8er 4 Betten übrig waren und da unsere Gang aus männlich und weiblich bestand, konnten wir auch in kein Female Dorm gelegt werden. Zu blöd aber auch :D Also noch einmal den Luxus eines 4er Zimmers und diesmal sogar mit eigenem Bad :)

Da Jonas gegen Mittag noch etwas zu erledigen hatte, machten wir Mädels uns auf, um nochmal etwas zu bummeln und einen kleinen Snack zu uns zu nehmen. Später kam Jonas wieder dazu und wir machten uns auf den Weg zur Lagoon.

Dort chillten wir für einige Zeit, bevor wir dann die Fähre nahmen und eine kleine Rundfahrt auf dem Fluss damit machten. Den Abend chillten wir im Zimmer, da es am kommenden Morgen um kurz nach 10 wieder in den Bus ging, um nach Noosa zu fahren. 

 

Noosa

 

Nach ca. 3 Std. Busfahrt erreichten wir Noosa und unser Shuttle zum Hostel wartete schon auf uns. Das Hostel sah sehr schön aus und auch hier hatten wir das Glück eines 4er Zimmers :) 

Nach kurzem Einrichten ging es an den Strand. Das Wasser war herrlich. Auf dem Rückweg bummelten wir noch über die Promenade und machten einen Umweg zum Supermarkt und kauften für unser BBQ am Fluss ein. Ins Hostel gingen wir nur, um uns umzuziehen und Geschirr und Besteck zu holen. Das BBQ war super. Es hab Lachs, Gemüse und Brot natürlich auch ein paar Tropfen Wein.

Donnerstag Morgen ging es nach dem Frühstück für die Mädels shoppen, Jonas und ich haben noch etwas im Hostel gechillt, bevor wir uns auf einen Kaffee in einem kleinen Café getroffen haben. Anschließend ging es an den Strand, wo wir einige Stunden verbrachten. Die Wellen war mega, wenn auch etwas geheim, denn die Bikinis blieben nicht ganz da, wo sie sollten. Gegen 16Uhr rum machten wir uns mit einem Eis in der Hand auf den Heimweg um etwas Wäsche zu machen. Abends wollten wir eigentlich zu einer Party in einer der Backpacker Agenturen gehen, wo es Essen und Trinken umsonst gab, aber das ging war geschlossen. So eine Verarsche. Also machten wir uns in eine Bar und tranken ein Bier, bevor wir die 5$ Pizza von Pizza Hut ausprobierten. Zum Abschluss des lachreichsten Tages, bis jetzt, tranken wir noch ein Bier in der Bar am Hostel bevor wir zu Bett gingen. 

Am Samstag standen wir auf, packten unsere Rucksäcke bzw. Koffer und frühstückten in der Bar nebenan. Eine Gruppe Frauen begann die Lordis, das sind kleine ganz bunte Vögel, die zur Familie der Kakadus gehören, zu füttern. Linda wollte auch gerne einen von ihnen auf der Hand haben und so startete sie auch die Vögel zu füttern und schwups waren ganz viele um uns herum. Nach dem Frühstück machten wir uns auf eine Wanderung zu einem Lookout über Noosa. Der Weg war länger als gedacht, aber der Blick entschädigte alles.

Gegen Mittag ging es dann wieder in den Bus. Auf nach Rainbow. 

Auf an die Ostküste... first Stop Byron Bay <3

Montag, 20.04.2015

Sydney:

Nach einem beschissenen Nachtflug von Perth nach Sydney gönnte ich mir einen Kaffee am Flughafen, um erstmal wieder im Leben anzukommen :D Dabei lernte ich eine ältere Australierin kennen, mit der ich mich etwas unterhielt. Anschließend fuhr ich mit dem Bus nach Bondi, um dort Basak zu besuchen und meinen Koffer dort zwischen zu lagern. Wir quatschten Stunden lang, bevor ich mich dann auf den Weg in die Stadt machte, um mich dort mit Linda und Julie zu treffen. Misti, eine Mitbewohnerin von Linda aus Melboure, kam auch noch dazu und gemeinsam warteten wir dann auf Jonas und das es endlich 22 Uhr wurde, denn da ging unser Nachtbus Richtung Byron Bay. Bevor es los ging holten wir uns alle etwas zu essen und chillten im Bahnhof, wo ziemlich viele merkwürdige Leute rumhingen. Als Linda und ich Misti nach draußen brachten, um sie zu verabschieden, sagt Linda auf einmal: „Die sieht aus wie Heidi!.... Das ist Heidi!!!“ Die Welt ist einfach so klein, aber sehr schön sie nochmal getroffen zu haben. Als der Bus endlich da war, waren wir alle froh endlich drin sitzen zu können und hofften etwas Schlaf zu bekommen. Morgens um 10.25Uhr kamen wir dann nach 12 Std. Busfahrt endlich in Byron Bay an.

 

Byron Bay

Wir wurden von unserem Hostel abgeholt und konnten gleich einchecken. Ein 4er Zimmer! Perfekt. Nach kurzem einrichten und frisch machen ging es gleich zum Strand, um dort etwas zu schlafen und relaxen. Herrlich! Wir haben echt schon ein scheiß Leben ;)

Gegen frühen Nachmittag gingen wir dann etwas einkaufen. Anschließend machten wir uns auf eine kleine Wanderung zum östlichsten Punkt des australischen Festlandes, und genossen die Aussicht und den Sonnenuntergang. Da wir alle noch ziemlich durchhingen wurde es heute nicht spät für uns.

Aber schon nach dem ersten Tag kann ich sagen, dass alle Recht damit hatten und Byron Bay ein tolles & entspanntes Flair hat.

Am nächsten Morgen ging es nach Nimbin. Gegen 10Uhr wurden wir mit einem alten, bunten Bus abgeholt. Der Busfahrer war super lustig und gestaltete die Tour klasse. Nimbim war nichts besonderes. Ein kleines Kaff, sogar kleiner als Weseke und alle verkörperten das Hippie dasein.

Ich glaube aber das vieles davon nur der Touristen-wegen so ist. Die 1,5 Std. Aufenthalt waren dennoch sehr amüsant. Weiter ging es dann in einen Nationalpark, wo ein BBQ auf uns wartete. Wir aßen im Gras, da die Kookaburras auf den Bäumen auf die Würstchen aus waren, so wie uns der Busfahrer warnte. Und tatsächlich kurz nach dem die Anderen unter dem Baum saßen, klaute der erste freche Vogel das erste Würstchen. Wenig später folgte der Zweite. Kurz vorm Ende musste auch Jonas dran glauben und eines seiner Würste mit dem Kookaburra teilen. Nachdem alles wieder im Bus verstaut war, ging es weiter. Ein kurzer Stop an einem Wasserfall und dann zurück nach Byron Bay. Der Abend wurde relativ schnell beendet, da wir alle ziemlich geschafft waren und es am nächsten Morgen auf die Surfbretter ging.

Um viertel vor 8 wurden wir eingesammelt und dann ging es zu einem strand etwas außerhalb von Byron.

Nach kurzer Theorie und einigen Trockenübungen ging es dann endlich ins Wasser. Da das Wasser leider nicht so warm war, wie auf Bali, gab es Wetsuits. Die Wellen waren leider auch nicht so geil aber ein paar Mal ist es mir gelungen eine Welle zu surfen ;).

Nach der halbtags Surfsession ging es zurück ins Hostel. Anschließend besorgten wir uns einen Snack und gingen an den Strand zum entspannen. Surfen ist schließlich ziemlich anstrengend. Abends kochten Jonas und ich, die beiden Mädels aßen ihre Rest und anschließend ging es in einen Pub. Auf der Suche nach einem anderen Pub entdeckten wir einen Straßenmusiker, der verdammt gut war und wir ihn am liebsten eingepackt hätten. Da die Pubs alle ziemlich voll waren, kauften wir uns ein Sixpack und setzten uns in den Garten des Hostels. 

Im Zimmer versuchten wir einen Film zu starten aber wir waren alle zu müde, sodass wir den Film doch ausmachten und schliefen. Am nächsten Morgen mussten wir bis 10Uhr auschecken und um 10.25uhr ging unser Bus in Richtung Surfers Paradies.

...Auch hier folgen noch Fotos... Irgendwas spinnt heute! 

Wenigstens etwas von der Westküste

Montag, 20.04.2015

Nach Kurzaufenthalt in Melbourne bin ich nach Perth geflogen, um Anne in ihrer letzten Woche dort zu besuchen, etwas von der Westküste zu sehen und einen Job zu finden.

 

Vom Flughafen ging es mit dem Connect- Bus in die Stadt, wo Anne mich von der Haltestelle abgeholt hat. Ich konnte die erste Woche bei ihr im Haus wohnen. Das Haus war direkt neben dem Krankenhaus und ziemlich zentral. Deshalb verbrachte ich die ersten Tage, während Anne arbeiten musste, in der Stadt oder in der Bib, wo ich fleißig nach Jobs Ausschau hielt und ziemlich viele Bewerbungen verschickte. 

Eine von 100 war erfolgreich und ich hatte freitags meine erste Probeschicht in einem kleinen Café. Das Team war super und ich glücklich, als ich den Job bekam. Auch wenn es nur 3 Tage die Woche waren. Besser als nichts und ich suchte weiter nach einem zweiten Job, den ich aber leider während meiner kompletten Zeit in Perth nicht fand.

Meine tollen Arbeitskollegen im Café

Mittwoch abends gingen wir mit Annes Mädels in eine Bar in Northbridge und donnerstags nahm Anne sich frei und wir fuhren zum Frühstücken nach Fremental und anschließend zum Cotteslo Beach zum Chillen. Abends kamen Annes Freundinnen bei ihr vorbei und wir verbrachten einen witzigen Abend in der WG. Freitag war schon Annes letzter Tag und ich brachte sie abends zum Bus Richtung Flughafen. In den paar Monaten, die wir beide in Australien verbrachten, trafen wir uns 3x (Melbourne, Sydney und Perth), was glaube ich öfter ist als in Deutschland in den letzten Jahren. Sehr gut haben wir das gemacht, finde ich ;)

Ich konnte glücklicher weise noch eine Nacht in Annes WG schlafen und wurde am nächsten Morgen von Nadja, Gesa´s bester Freundin abgeholt. Die beiden waren 2009 zusammen in Australien und Nadja hat dann Mark getroffen und ist der Liebe wegen nach Australien ausgewandert. Ich hatte Nadja am Donnerstag geschrieben und sie hatte mir angeboten, mich samstags morgens abzuholen, mich mit auf den Markt in Subiaco zu nehmen und anschließend mit zu ihnen nach Hause, wo ich ein paar Tage bleiben könnte. Aus den paar Tagen wurden fast 2 Monate und so wohnte ich meine komplette Zeit bei Nadja und Mark im Gästezimmer (mit kurzer Unterbrechung, da anderer Besuch aus Deutschland schon vor mir angemeldet war; in der Zeit schlief ich erst bei Marks Eltern und anschließend im Hobbyzimmer, da ich eh meistens abends bei ihnen war).

Ich hatte eine super Zeit bei den Beiden und fühlte mich super wohl. Ich gehört quasi zur Familie. An den Wochenenden kamen Freunde zum BBQ, wir waren bei Marks Eltern zum Schnitzel essen eingeladen, wir gingen ins Outdoor Cinema oder wir waren auf Geburtstagen von Nadjas Freunden eingeladen. In der Wochen gingen Nadja und ich am Strand spazieren, guckten TV/ Filme, kochten, gingen Schwimmen und vieles mehr. 

Nadja´s Geb. Party Motto: 90´s

Die Wochen vergingen wie im Flug. 

Über Ostern fuhren wir ( Nadja, Mark, Mark´s Eltern, Dennis (der Besuch aus Deutschland) und ich ins Outback. Die Jungs wollten nach Gold suchen und auch ich versuchte mal mein Glück, aber leider gab es für mich nur Blei :(

Die Jungs fanden aber auch außer Blei, Nägel und alte Patronen auch nichts Aufregendes. Karfreitags starteten wir mit zwei 4WD´s mit je einem Anhänger Richtung Nigham Station. Dort angekommen brachten wir dem Besitzer des gewaltigen Gebiets Hot Cross Bans und erkundeten uns, wo wir campen dürfen. Danach ging die Fahrt durch das holprige Gelände los. 

Pünktlich vor Sonnenuntergang stand das Camp mit allem Pipapo. Abends gab es ein leckeres BBQ und das ein oder andere Bier.

Am Samstag wurde hauptsächlich entspannt, die Jungs guckten nach Gold und ich bekam eine Quad Bike Stunde. Super lustige Sache.

Am Abend gab es leckeres Hühnchen und Kartoffeln und Jacks& Coke ;)

Sonntags fuhren wir alle zusammen mit einem der Jeeps und dem Quad Bike durch die rote Pampa und erkundeten die Gegend. Nachmittags war es so heiß, dass wir nur im Camp hockten und keiner Lust hatte sich zu bewegen. Zum Abend hin gab es eine Art Chilli Concane. Sehr sehr lecker und wieder ein paar Drinks.

Am Montag mussten wir das Camp dann leider schon wieder abbauen und uns auf dem Heimweg machen. Es war ein super tolles Osterwochenende und anstatt nach Eiern und Schokolade zu suchen, suchte ich dies Jahr halt mal nach Gold. Wenn leider auch weniger erfolgreich. Nächstes Jahr bin ich dann wieder erfolgreich beim Ostereier suchen ;)

Gerade als wir Zuhause ankamen fing es an zu regnen. Perfektes Timing :)

Abends wurde noch etwas ausgepackt und aufgeräumt. Bevor es dann Dienstag wieder in den Alltag ging.

Mittwochs darauf fuhren Dennis und ich in einen Wildlife Park und fütterten Albino Kängurus, streichelten Koals (Hauptgrund um hierher zu kommen) und guckten uns alles an. Die kommenden Tage vergingen wie im Flug.

Freitags waren wir auf dem Geburtstag einer Arbeitskollegin von Nadja eingeladen und

samstags bevor Dennis zurück flog, gingen Mark, Nadja, Dennis und ich noch im Hillarys Boat Habour etwas essen.

Den Sonntag verbrachten wir entspannt Zuhause.

Dienstags hatte Nadja frei und Mark lud uns zum Frühstücken ein, anschließend fuhren wir nach Fremental um das Gefängnis da zu besichtigen. Dies war noch bis 1991 geöffnet und sehr interessant. Nach einem kleinen Spaziergang durch Fremental ging es dann noch in ein Café für ein Stück Kuchen und einen Kaffee.

Zurück Zuhause packte ich meine Sachen und gegen 21 Uhr ging es dann los zum Flughafen. Nadja war so lieb und brachte mich, sodass ich nicht meinen ganzen Kram mit in den Bus nehmen musste. Am Flughafen hatte ich noch ein paar Stunden Zeit, da mein Flug erst mitten in der Nacht war.

Es war nun endlich soweit und unsere lang geplante Reise von Sydney nach Cairns konnte endlich starten :)

( weitere Bilder folgen... hat nicht geklappt, wie ich es mir gewünscht habe)

Back in Melbourne...

Sonntag, 19.04.2015

Schon im Bus Richtung City habe ich mich sehr sehr wohl gefühlt und war glücklich endlich wieder hier zu sein.

An der Southern Cross Station trafen Tine und ich einen Freund von Tine, den sie von einen ihrer Urlaube kannte. Dieser war so nett und brachte mich zu Linda´s Sharehouse. Nach einer kurzen Begrüßung musste Linda los zur Arbeit und ich war eh ziemlich müde und legte mich nochmal ein paar Std. in ihr Bett, bevor ich mich dann auf in die Stadt machte und mich mit Rubin traf.

Es war der 26. Januar, also Australia Day :) 

Wir tranken einen Kaffee und gingen dann Richtung Hofbräuhaus, wo wir mit Latif und Helena verabredet waren. Dort aßen wir gemeinsam eine Kleinigkeit, tranken leckeres Bier und machten uns schließlich auf zu den Docklands, wo ein großes Feuerwerk stattfand.

Das Feuerwerk war riesig. Anschließend fanden wir nach langem Suchen und einigen Telefonaten endlich auch Linda, um kurze Zeit später nach Hause zu gehen.

Am nächsten Morgen musste ich früh raus, denn Tine, Jonas und ich hatten uns ein Auto gemietet und mussten dieses um 9 Uhr abholen. 

Alle rein in das kleine Ding und auf ging es an die Great Ocean Road :)

Die Zeit war knapp, weil Tine am nächsten Nachmittag zurück nach Deutschland flog. Deshalb gab es viele kurze Fotostops und die Zeit verging viel zu schnell.

Leider, denn wir hatten super viel Spaß. Abends hatten wir uns einen Campingplatz ausgeguckt und da wir nicht genug Platz im Auto hatten, wollten wir uns dort eine Kabine mieten. Tine sprang aus dem Auto und ging in das kleine Büro. Jonas und ich warteten eine Ewigkeit im Auto und spekulierten schon, was Tine da wohl macht. Bis sie dann endlich breit grinsend herauskam und uns stolz verkündete, dass wir die Deluxe- Kabine für den Preis der Standardkabine für die kommende Nacht haben. Ich weiß nicht warum, aber was Up-grades angeht hat sie immer sehr viel Glück. Wie wir herausfanden, hatte der Campingplatzbesitzer Mitleid mit ihr und wollte, dass sie eine schöne letzte Nacht in Australien hat.  Perfekt, denn die Kabine war echt super. Ein riesen Raum, mit großem Bett, eine Küche, ein Sofa, ein Esstisch und daran angrenzend ein zweites Zimmer mit Hochbett und ein Badezimmer mit einer super Dusche. Nach einem Bier auf der Terrasse machte Jonas sich ans Kochen und wir Mädels bereiteten seine Überraschung vor.

Denn kurz nach dem wir uns in Sydney alle getrennt hatten, hatte Jonas seinen 25ten Geburtstag und wie es die Tradition so will, hieß das, dass er einen Sockenkranz abtreten muss. Er freut sich über die gelungene Überraschung und nach dem Abendessen ging es dann an das kurz vorher improvisierte Spiel. Natürlich durfte die Flasche Jägermeister dabei nicht fehlen ;)

Der Abend war super lustig und die Flasche ziemlich schnell leer und wir total müde, deshalb ging es früh ins Bettchen. Am nächsten Morgen waren die Nachwehen vom Tag davor zu spüren und nach einem kurzen Frühstück ging es wieder ins Auto. Schießlich musste Tine pünktlich am Flughafen sein. Mittags stoppten wir in Torquay und bummelten durch die Surfshops und gönnten uns ein Snack bei Mc Doof.

Am Flughafen hieß es dann Abschied nehmen von Tine, was mir trotz der kurzen Zeit schwer fiel :(

Zurück in der Stadt brachten wir meine Sachen zu Linda, sammelten Linda ein und saugten das Auto, bevor wir dies wieder abgeben mussten. Nach einem leckeren Kaffee entschieden wir uns in ein Reisebüro zu gehen und uns einen Tourenvorschlag für die Ostküste ausarbeiten zu lassen, da wir ab Mitte April diese bereisen wollen. Nach Startschwierigkeiten steht nun aber endlich alles und am 15.4. gehts für Linda, Julie, Jonas und mich los :))))

Den Rest meiner Woche in Melbourne verbrachte ich damit meine Lieben zu treffen und die Zeit mit Ihnen zu genießen,

denn am Dienstag Morgen ging es für mich mit dem Bus nach Mount Gambier, wo ich mich mit Rebecca, die ich aus dem Surfcamp kannte, treffen :)

Die Busfahrt war entspannend und nach meiner anfänglichen Verwirrung wegen der Uhrzeit, kam ich pünktlich in MG an. Mount Gambier ist nämlich bereits South Australia und bereits eine andere Zeitzone als Victoria, wo Melbourne liegt. Der Zeitunterschied beträgt allerdings nur eine halbe Stunde.

Kurz nach mir kam auch Rebecca an und wir informierten uns im Touristencenter, was wir hier die nächsten Tage so unternehmen können. Unsere Unterkunft war das alte Gefängnis der Stadt, was zu einer Art Hotel/ Hostel umgebaut wurde. 

Wir wurden freundlich empfangen und in unsere Zelle gebracht ;)

Hiermit wäre in weiterer Punkt meiner Liste mit 100 Dingen, die man einmal getan haben muss abgehakt.

 

Eine Nacht im Gefängnis... Check! (in diesem Fall sogar 3)

     

 

Der Aufenthaltsraum und die Küche waren super gemütlich, die Familie, die selber hier wohnte , super freundlich und wir in der ganzen Stadt die jüngsten Touristen :D

Dabei war die Stadt sehr backpacker-freundlich und viele Dinge konnte man umsonst unternehmen. Zum Beispiel ein Film über die Vulkane der Region, Fahrräder ausleihen, die Lichtershow am Rathaus und natürlich die Hauptattraktion der Blue Lake.

Hatten tolle Tage in Mount Gambier, bevor es dann freitags morgens weiter ging Richtung Port Fairy.

 

Dort angekommen, hatten wir Glück und konnten nach einem kurzen Stop an der Touristeninformation, schon im Hostel einchecken. Die Dame an der Rezeption war sehr nett und schrieb uns gleich alle tollen Cafés in dem Örtchen auf inklusive Öffnungszeiten. Wir bezogen ein 4-Bett Zimmer, in dem wir aber alleine blieben... JUHU ;)

Nachdem wir uns etwas ausgebreitet hatten, gingen wir raus, um uns den Ort etwas anzuschauen und das erste Café zu testen. Mit dem ersten Versuch, hatten wir gleich unseren Favoriten gefunden und probierten die anderen erst gar nicht mehr aus.

Bis auf Rebecca´s Eisdiele, da Rebecca da natürlich ein schönes Foto brauchte ;)

In den kommenden Tagen mieteten wir uns Fahrräder, um zum Tower Hill zu radeln. Dies ist ein Krater, der durch eine Vulkan- Exposition entstand.

 

Wir erkundeten die wunderschöne Natur, beobachteten Emus und zwei Echidna (Ameiseningel), welche eierlegende Säugetiere sind, die nur noch sehr selten sind.

Auf dem Rückweg fuhren wir über Koroit und machten einen kleinen Kaffee- Stop.

Abends lernten wir während des Kochen ein amerikanisches Pärchen kennen, die eine Weltreise mit Rädern machen. Für die Great Ocean Road hatten sie sich allerdings ein Auto geliehen und luden uns ein nochmal mit ihnen nach Tower Hill zu fahren, um in der Dämmerung die Tiere zu beobachten. Tatsächlich entdeckten wir einige Kängurus, eine kleine Schlange und ein paar Emus.

Einen anderen Abend lernten wir ,ebenfalls beim Kochen, ein deutsches Paar kennen, mit denen wir uns lange unterhielten und nach dem Abendessen einen Spaziergang über Griffiths Island. Wir erlebten einen tollen Sonnenuntergang, eine lustige Wanderung im Dunklen und einen wunderschönen Mondaufgang. 

Allgemein machten wir in Port Fairy viele Spaziergänge und genießen das Wetter und die Ruhe...

Unserer nächster Halt... Apollo Bay... war nämlich um einiges anstrengender und touristischer. Die Jugendherberge war ganz nett, aber auch echt nervig und viel zu voll. Wo wir doch nach Mount Gambier und Port Fairy die Ruhe gewöhnt waren ;)

Allerdings stand endlich ein Strandtag auf unserem Programm und wir entspannten im Sand und amüsierten uns über zwei Zwillinge um die 2 Jahre, die ihren Eltern das Leben schwer machten. Da das Wetter an einigen Tagen nicht so ganz mitspielte, entspannten wir uns viel im Wohnzimmer des Hostels, das mit Rundumfenstern, einen super Ausblick bot. Ein Bus voller Asiaten forderte uns am letzten Abend/ Nacht echt heraus, sodass wir froh waren am nächsten Tag wieder in den Bus steigen zu können, um nach Geelong zufahren.

Hier hatten wir uns ein nettes Bed & Breakfast gebucht und wurden gleich herzlich von dem Besitzer empfangen. Unser Zimmer war super und auch das Bad war top. Wir gingen für Rebecca etwas auf Shopping Tour und abends ins Kino, schließlich war Filmstart von Fifty Shades of Grey. Am darauffolgenden Tag fuhren wir nach Torquay ins Surfer- Outlet. Da es abends wie aus Strömen regnete, machten wir uns es gemütlich und guckten eine von 1000 zur Auswahl stehenden DVD´s.

 

Am nächsten Morgen ging es dann mit dem Zug nach Melbourne. Nach kurzem Zwischenstop im Hofbräuhaus, wo wir unser ganzes Gepäck zwischenparkten, machten wir uns auf in die City. Gegen Abend trafen wir uns mit Jonas und tranken noch ein Bierchen im Hophaus, bevor sich dann Rebecca´s und mein Weg nach 2 tollen Wochen wieder trennten. Rebecca kam bei einer Freundin unter, mit der sie in den nächsten Tag nach Tasmanien flog, ich hatte mir einen Schlafplatz bei Jonas gesichert. Den Sonntag verbrachten Jonas und ich im Park beim Cricket gucken, bis ich dann los zum Flughafen musste. Denn am Abend ging mein Flieger nach Perth, wo ich Anne nochmal wieder traf und für 2 Monate mein Zuhause fand. Und so viel sei vorweg gesagt auch meine Familie in Australien.

Mehr dazu beim nächsten Mal ;)

Bali... endlich einmal Millionär ;)

Donnerstag, 26.03.2015

Nach einem angenehmen Flug landete ich dann endlich auf Bali. Kurz vor Abflug hatte ich mir noch schnell ein Hotel gebucht, da ich ja nun alleine da stand und nichts geplant oder gebucht war. Jetzt weiß ich auch, warum der Herr nix im Vorfeld buchen wollte. Naja wirklich wohl habe ich mich die ersten Stunden und Tage nicht auf Bali gefühlt. Dies Gefühl wurde nicht besser, als die ganzen Taxifahrer auf mich stürmten und auch echt hartnäckig waren. Aber irgendwie musste ich ja zu meinem Hotel kommen, also wählte ich einen weniger aufdringlichen Fahrer und sagte ihm, dass ich aber zuerst noch Geld wechseln müsse. Gesagt getan. Endlich am Hotel angekommen, war ich froh auf mein Zimmer gehen zu können und meine Ruhe zu haben. Denn ich musste mich erst einmal selber sortieren und über die Enttäuschung hinwegkommen. Aus diesem Grund blieb ich auch die ersten 2 Tage überwiegend im Hotel. Außer einem kurzen Spaziergang durch ein nah gelegenes Einkaufszentrum und einer kurzen Verschnaufpause am Meer, wo mir die Leute aber auch schon wieder viel zu aufdringlich waren, habe ich nichts unternommen. Es gab aber schon einige komische Momente an diesen Tagen. Zum Beispiel als ich durch das Einkaufszentrum bummelte fiel auf einmal komplett der Strom aus, im ganzen Zentrum. So etwas hatte ich noch nie erlebt. Oder am Dienstag lag ich am Pool, im Bikini was für uns ja total normal ist. Nach und nach kamen mehr Leute an den Pool aber ich blieb den ganzen Tag die einzige Frau im Bikini. Alle anderen Frauen ging mit kompletten Anziehsachen ins Wasser. Irgendwie fühlte ich mich da echt etwas fremd. Und noch ein anderer komischer Moment, ich wollte eigentlich nur ganz in Ruhe etwas zu Abend essen, weil ich den ganzen Tag nichts gegessen hatte, die Bar war allerdings komplett leer und so   war ich das Opfer des Musikers, der mir so gut wie jedes Lied widmete :D Ich war froh, als ich aufgegessen hatte und mich verdrücken konnte.

Da ich aber ja auch etwas erleben wollte, suchte ich nach einem Surfcamp auf Bali. Surfen wollte ich eh lernen und Leute trifft man da auch. Also schrieb ich eine Firma an, die zufälligerweise von Mittwoch bis Sonntag noch ein Platz in einem Doppelzimmer frei hatten. Perfekt! Am Mittwoch wurde ich mittags von einem Fahrer des Camps an meinem Hotel abgeholt und ca. 45min später empfang mich die Dame an der Rezeption. Zur Begrüßung gab es ein Erfrischungstuch und ein Drink. Das Personal war super freundlich.  Ich wurde dann von 2 Jungs aus dem Housekeeping aufs Zimmer gebracht und die beiden erklärten mir alles im Zimmer. Sehr lustig. Aber ich hatte zudem noch richtiges Glück, denn ich hatte ein frisch renoviertes Zimmer und kein Zimmergenossen. Das Bad war hintenraus und offen, was sehr cool war. Ich richtete mich kurz ein und entschloss mich dann ins „Restaurant“ zu gehen. Alle Gemeinschaftsräume waren offen, da es eigentlich immer sehr warm war. Im Moment war zwar Regenzeit aber selbst der Regen war warm und wenn auch nur mal ein paar Std. Draußen wurde ich dann von einem der Surfguides empfangen und er teilte mir ein Surfboard zu und erklärte mir alles weitere, wie z.B. die Tafel am Eingang, auf der die Surfsessions und andere Aktivitäten aufgelistet waren.

Anschließend lernte ich Timo, einen der anderen Teilnehmer, kennen und ging mit ihm runter zum Strand, da er noch eine Runde surfen wollte. Am Strand trafen wir dann Marco und Marc, die gerade zurück zum Camp wollten. Ich hielt es nur kurz in der prallen Sonne aus und entschied mich dann auch zurückzugehen. Gegen 18Uhr aß ich zu Abend, schließlich hatte ich Halbpension gebucht. Das Essen war super und HP hieß, das man sich entweder Vorspeise& Hauptgang oder Hauptgang& Dessert aus der normalen Karte auswählen konnte. Das Personal war der Wahnsinn und nach dem ich nur ein einziges Mal meinen Namen gesagt habe, wusste jeder vom ganzen Personal meinen Namen. Und das ging nicht nur mir so. Die kannten von jedem von uns den Namen und wir waren immer wieder beeindruckt. Nach dem Essen ging ich mit Franzi, Johannes, Florian, Timo, Marco und Michael in ein nah gelegenes Restaurant/ Bar, wo die anderen etwas aßen und wir die Cocktail Happy- Hour ausnutzten. Nach ein paar Drinks wanderten wir durch den Regen ins Old Man´s, die sich später als unsere Stammbar herausstellte. Hier gab es so ziemlich jeden Abend Live-Musik und die Atmosphäre war einfach sehr entspannt. Immer voll von internationalen jungen Leuten. Lange blieben wir meistens aber nicht, da ab 6 Uhr  die Surfsessions los gingen. Ich hatte ein Anfängkurs gebucht, der von der RipCurl Schule in Seminyak durchgeführt wurde.

So wurde ich Donnerstag und Freitag jeweils im 9 Uhr am Camp abgeholt und nach 4 Std. Surfunterricht auch wieder zurück gebracht. Die Schule und die Lehrer waren echt super. Zuerst wurde uns immer im Theorieunterricht etwas erklärt, wie zum Beispiel die unterschiedlichen Wellen, über die Winde, die Strömung usw. Anschließend Aufwärmtraining am Strand und einige Trockenübungen bevor es dann ins Wasser ging. Also ich wusste das Surfen nicht einfach ist aber irgendwie war es sogar noch schwerer als erwartet aber es macht einfach unglaublich Spaß und man versucht es immer und immer wieder. Allerdings ist es auch super anstrengend. Am schlimmsten das Rauspaddeln. Da unsere Gruppe sehr klein war, hatten wir teilweise unseren eigenen Guide, was zum Lernen natürlich perfekt war. Die Jungs waren so krasse Surfer, unglaublich. Einer von ihnen hat uns gezeigt, dass er auch im Handstand eine Welle nehmen kann. Total beeindruckend. 

Zurück im Camp war ich müde und hungrig. Also aß ich eine Kleinigkeit zu Mittag bevor ich dann einen Mittagsschlaf machte :D Meine Spezialität, wie ihr wisst ;)

Donnerstags abends fuhren so ziemlich alle nach Kuta, um etwas zu essen und zu trinken.    Ich blieb im Camp, guckte mir die Videoanalyse von ein paar Sessions der anderen an und quatschte mit Marco. Freitags nach der Surfschule verlief wie der Vortag. Nachdem Essen fuhr ich mit einem der Jungs auf dem Scooter zum Ecco-Beach,wo die anderen schon warteten. Das war übrigens meine einzige Scootererfahrung auf Bali, da mir der Fahrstil der Einheimischen etwas Angst machte. Hier war es normal mit einer ganzen Familie (4-5 Personen inkl. Kinder ohne Helm) auf einem Scooter zu fahren. Dort am Beach tranken wir bei Sonnenuntergang das ein oder andere Bier, bevor Lennart, Marco und ich dann noch einen Spaziergang zum Old Man´s machten, wo heute eine australische Band spielte. Highlight an diesem Abend war, dass man sich mitten im Pub ein Tattoo for free stechen lassen konnte. Leider konnte ich keinen der Jungs davon überzeugen ;)

Zur späterer Stunde trafen wir noch ein paar andere aus dem Camp, wobei ich mich relativ  pünktlich verabschiedete, da ich um 7 Uhr zur Surfschule abgeholt wurde. Im Camp selber gab es am Wochenende keine Sessions mit Guide, sodass die anderen ausschlafen konnten. Als ich zurück im Camp war frühstückte ich erstmal, bevor ich mich dann entschloss mit Denise, Marc und Marco nach Ubud zu fahren. Dort besuchten wir zuerst den Monkey Forrest. Keine Minute im Wald hatte Marc schon den ersten Affen auf der Schulter. Die Tiere waren schon etwas angsteinflößend aber irgendwie auch sehr amüsant und so menschlich :D

Als uns die Affen reichten fuhren wir weiter zu einem Wasserfall, die gefühlten 1000 Stufen waren runter schon eine Qual für meinen müden Körper (vom Surfen bekommt man Muskelkater, in Muskeln von deren Existenz man noch nichts wusste!). Der Wasserfall war ganz cool, aber leider fing es an zu gießen, als wir da unten waren.

Eigentlich war ich froh, denn so konnte man meinen Schweiß beim wieder hochklettern nicht vom Regen unterscheiden. Die Stufen waren teilweise so hoch und ungleichmäßig, dass der Aufstieg für mich der Horror war. Aber dank Motivation von den anderen habe ich es doch geschafft :D Da es nun ziemlich nebelig war, konnten wir den Vulkan leider nicht sehen. Unser dritter Stop war eine Reisterrasse und eine Luwak- Kaffee Plantage. Zunächst wurde uns die Produktion des Kaffees erklärt, anschließend konnte man diesen für 15.000 Rupiah (ca. 1€) probieren. Marco und ich ärgern uns heute noch, dass wir das nicht gemacht haben. Die anderen beiden trinken keinen Kaffee und haben sich noch etwas umgeschaut, während wir beiden Kaffeetrinker uns entschieden haben das kostenfreie Angebot von einem Sample 10 verschiedener Kaffee- und Teekreationen zu testen.

Marco startete links und ich rechts. Mein erster Griff (balinesischer Kaffee) war nicht berauschend ganz im Gegensatz zu Marco´s. Er erwischte einen Lemon-Tee, der wirklich mega gut war. 

Besonders überrascht hat uns der Kakao. Denn natürlicher Kakao ist überhaupt nicht so süß wie den Kakao den man sonst so kennt. Aber die Kombination mit Kaffee war sehr lecker. Die Besten für uns waren der Vanille- Kaffe, Lemon- Tee und der Chocolate- Kaffee. Unter dem kleinen Café war eine Brücke, zu der wir unbedingt runter wollten. Einer der Touristenführer wollte uns aber lieber gleich in den Shop bringen, damit wir dort Geld lassen, aber wir sind erst zu der Brücke auch wenn wir ihn nicht mehr von unserer Seite bekamen.

Er erzählte uns etwas zu den Reisterrassen, die nun unter uns lagen und wir machten ein paar Fotos. Im Shop kauften wir nichts und gingen wieder zurück zu unserem Fahrer. Hierzu erwähnt, wir konnten uns jederzeit einen Fahrer vom Camp mieten, der dann bis zu 8 Std. unser war und uns überall hinfuhr und dort auf uns wartete. 

Wieder im Camp aßen wir Abendbrot, bevor wir auf der Leinwand in der Lounge Django Unchained guckten. Ach ja am Samstag Morgen bekam ich auch endlich Gesellschaft in meinem Zimmer. Basti reiste morgens um 7 Uhr an, als ich grad zur Surfschule fuhr.

Leider musste ich aber sonntags Basti verlassen, aber da es mir so gut im Camp gefiel und wir schon Pläne für Sonntag hatten, blieb ich noch eine Nacht in der Lodge. Dort gab es 6er Zimmer und die Lodge war ein paar 100m die Straße hoch. 

Sonntag Mittag ging es für Basti, Marco, Manuel, Lennart, Anton und mich nach Uluwatu. Einem der berühmtesten Surfspots Bali´s. Wir erkundeten den Strand und stellten schnell fest, dass dies wirklich nur für richtig gute Surfer geeignet war. Denn man musste zunächst aus einer kleinen Bucht, zwischen den Felsen, heraus paddeln um die Wellen nehmen zu können. Nach der Erkundungstour gingen wir in eine Bar, um eine Kleinigkeit zu essen und das erste Bintang zu trinken. Sehr gutes Bier und im Vergleich zu Bier in Australien super günstig ;)

Während wir da saßen entdeckten wir auch die anderen, die in einem 2. Bulli unterwegs waren, allerdings sahen sie uns nicht und so fuhren wir weiter, um noch einen anderen Strand zu besuchen, bevor wir dann zum Tempel von Uluwatu sind. Unser Fahrer begleitete uns, und so liefen wir mit unseren schönen lila Röcken durch die Tempelanlage.

Auf meinen Wunsch hin, besuchten die Jungs und ich den relativ teuren Sonnenuntergangstanz, der mir aber von verschiedenen Seiten empfohlen wurde. Leider hatten wir kein Glück und es regnete in Strömen. Manu, Marco und ich hatten Glück und bekamen von eine asiatischen Familie neben uns einen Schirm, die drei über uns hatten nur Basti´s und mein Handtuch über den Köpfen. Auch wenn die Jungs erst nicht so überzeugt von der Aktion waren, waren auch sie nach der Show begeistert.

 

Klitschnass ging es zurück zum Camp, wo wir nur eine kurze Pause zum Essen und fertig machen hatten. Auf dem Weg zum Deus holten die Jungs mich in der Lodge ab und so feierten wir mit fast dem ganzen Camp das Ende der Woche und meinen letzten Abend. Am nächsten Mittag um 11Uhr brachte mich einer der Fahrer nach Kuta, damit ich von dort den Bus nach Ubud erwischen konnte. In Ubud hatte ich mir ein Hostel für eine Nacht gebucht. Nachmittags erkundete ich etwas Ubud, da ich die Touri-Highlights ja schon Samstag mit den anderen abgeklappert hatte. Abends beim Essen lernte ich 2 Jungs aus Hamburg kennen, mit denen ich dann den Abend mit Bintang trinken verbrachte. Morgens beim Frühstück trafen wir uns nochmal, bevor ich dann abgeholt wurde. Heute sollte es für mich nämlich mit dem Speedboot nach Gili Trawangan gehen. Dieser war wohl der erlebnisreichste Tag meiner Reise und in einigen Momenten an diesem Tag dachte ich, das wäre mein Letzter. Im Hafen auf der Ostseite Bali´s angekommen, hieß es, dass die Wellen zu hoch sind und kein Speedboot fährt. Man könne mit der Fähre nach Lombok fahren. Die Fahrt dauert allerdings um die 5 Std. Da ich aber sonst auch keine andere Möglichkeit hatte, entschied ich mich mit der Fähre zu fahren. Mein Speedboot Unternehmen schien fair zu sein und gab mir mein Geld, was ich zu viel gezahlt hatte zurück, wo ich eine der Einzigen war, wie ich später erfuhr. Also hieß es für mich und ca. 30 andere Backpacker 5 Std. auf einer weniger schönen und gemütlichen Fähre. Die Zeit verging so gut wie gar nicht und irgendwie wusste ich auch nicht, was mich später erwartet. Ich hatte mit einem Ohr nämlich mitbekommen, dass wir an dem Abend wahrscheinlich nicht mehr auf die Gili Islands kommen können. Von diesem Gedanken versuchte ich mich aber zu distanzieren.

Endlich auf Lombok angekommen, wurden wir von einem Herren in Empfang genommen, der uns sagte, dass er und seine Kollegen uns nun von hier (irgendwo im Süden) in den Norden bringen, von wo dann die Speedboote auf die Gili Islands fahren. An den Autos angekommen, bekam ich wirklich Angst. Die Autos waren so alt und klapprig. Ich saß als 10te in dem Auto auf einer Getränkekiste, auf das netterweise sein Kissen gelegt wurde, neben einer Tür, die keine Innenverkleidung mehr hatte und nur mit einem Seil befestigt war. Das Auto kämpfte bei jedem Hügel und die Straßen waren nicht wirklich gut ausgebaut. Die Landschaft war allerdings wunderschön, nur leider konnte ich das nicht wirklich genießen. Inzwischen war es schon stockdunkel und wir kamen nach 2-3 Std. endlich am Ziel an. Gestoppt wurde an einem Restaurant, in dem sofort Karten ausgeteilt wurden und es hieß das Boot nach Gili Air (die zweitgrößte der drei Inseln) würde in ca. 20- 30 Minuten fahren und das Boot nach Gili Trawagan in 45 Minuten. Gott sei Dank lernte ich hier dann 2 deutsche Mädels und einen Schweizer kennen. Wir saßen zusammen an einem Tisch, als dann plötzlich der Typ ankam, der uns am Hafen empfangen hatte und meinte, dass wir sofort mitkommen sollten und das das falsche Restaurant wäre. Also alle wieder in die Autos und weiter ging es in ein ähnliches Restaurant. Da bestellten wir uns erstmal ein Bier und auf einmal hieß es, dass wir entweder hier bleiben können für 150.000 Rupiah pro Person oder aber für 200.000 Rupiah p.P. in kleinen Gruppen mit einem Taxiboot nach Gili T. gebracht werden können. Wir waren uns einig, das hier war alles ein abgekartetes Spiel und stellten uns quer. Die beiden Mädels entschieden sich runter in den Hafen zu gehen und zu gucken, ob sie dort einen Bootsbesitzer finden, der uns rüber fahren würde. Tatsächlich fanden sie jmd., der allerdings auch viel Geld haben wollte und der zugab, dass das alles geplant ist, um uns reichen Touristen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Nach langem Hin und Her liefen wir 5, inzwischen war noch eine Engländerin dazu gestoßen, runter zum Hafen, einfach um den Typen zu zeigen, dass die das nicht mit uns machen können. Denn die beiden deutschen Mädels wollten ihre Speedboot Agentur anrufen, um zu fragen, ob sie ihr Geld zurück bekommen aber alle Anwesenden stellten sich quer ihnen ihr Handy zu geben und redeten die ganze Zeit schnell auf indonesisch, damit wir nichts verstanden, wenn wir jmd. etwas gefragt haben. Unser Fluchtversuch wurde natürlich nicht so hingenommen und so kamen uns ca. 8 Männer auf Rollern hinterher. Nach einiger Diskussion hieß es dann, dass sie uns für 100.000 Rupiah p.P. rüberfahren, dies ihr letztes Angebot wäre und wir aber vorher mit dem Auto zu einem anderen Hafen fahren müssen. Wir wussten, dass das unsere einzige Chance war noch heute nach Gili T. zu kommen, also nahmen wir an. Gott sei dank waren wir zu 5 und nicht ich alleine. Als wir dann in diesem Bulli saßen und bergauf fuhren, wurde uns allen etwas mulmig. Wo sollte hier ein Hafen sein? Wir redeten auf deutsch, da die Typen uns ja eh nicht verstanden, und dachten schon alle an Entführung und überlegten uns schon, wo die uns hinbringen würden und wie viele da auf uns warten würden. Denn im Auto waren nur 2, die könnten wir noch verprügeln...

Dann wurde unseren Fantasien endlich ein Ende gesetzt und wir hielten an. Wir liefen durch ein Haus, mit komischen Männern, die uns blöd anglotzten und tatsächlich da stand ein kleines Boot, indem sogar schon 2 Mädels saßen, die auch mit uns auf der Fähre waren. Mit diesem Miniboot, 8 Personen und unserem ganzen Gepäck ging es dann mitten in der Nacht ( es war inzwischen 23.30Uhr oder so) ohne Licht nach Gili T..

Dort angekommen, hatte ich keine Lust mehr mein Hostel zu suchen und nahm mir ein Pferdetaxi. Auto gibt es hier nämlich nicht und auch sonst keine motorisierten Fortbewegungsmittel. Die anderen deutschen hatten noch keine Unterkunft und wollten es in dem typischen Backpacker Hostel versuchen. Wir tauschten noch schnell Nr., um uns evtl. später noch auf einen Drink zu treffen. Als ich allerdings endlich in meinem Hostel war und eingecheckt hatte, hatte ich keine Lust mehr vor die Tür zu gehen und wollte nur schlafen. Zufälligerweise waren die beiden anderen Mädels, die mit uns auf dem Boot waren im selben Hostel und auch Zimmer wie ich. 

Am nächsten Morgen traf ich Marinke (aus Holland) in der Küche beim Pfannekuchen backen, die gab es hier nämlich gratis den ganzen Tag. Während des Frühstücks beschließen wir uns Räder auszuleihen und die Insel zu umfahren und zwischendurch mal ein Päuschen am Strand zu machen.

Gesagt getan, allerdings mussten wir mir erst neue Flip Flops kaufen, da meine Flip Flops am Tag vorher gerissen waren und meine Sandalen in Ubud den Geist aufgaben.

An der Westseite angekommen, war uns so warm, dass wir uns für eine Abkühlung entschieden. Leider war das Wasser aber so warm, dass es keine Abkühlung war. Anschließend lagen wir etwas in der Sonne, bevor wir zur Hauptstr. radelten und uns dort ein Mittagssnack gönnten. Es sei dazu gesagt, dass man die Insel in einer Std. umrunden kann. Wir verbrachten den ganzen Nachmittag auf dem Sitzsack liegend mit lesen und quatschen, bis wir dann zurück an die Westseite, in eine Sunset Bar fuhren, um uns den Sonnenuntergang anzuschauen. Bei einem Bier/ Cocktail auf der Liege am Strand lässt sich herrlich abschalten. Da es auf den Gili´s keine Polizei gibt, werden einem hier öfter mal „Tickets to the moon“ angeboten.

Den restlichen Abend ließen wir im Hostel ausklingen. Am nächsten Tag musste Marinke noch eine Hausarbeit für die Uni beenden, denn sie kam grad von ihrem Auslandssemester und machte noch etwas Urlaub, bevor es dann zurück nach Holland geht. Ich bummelte durch die Läden, chillte am Meer und holte sie schließlich im Internetcafe ab. Wir verbrachten den Tag weiter entspannt und aßen abends mit unseren anderen 4 höllandischen Zimmergenossen zu Abend. Schon lustig, man ist so weit weg und trotzdem 5 Holläder und ich in einem Zimmer. Erstaunlicherweise habe ich sogar relativ viel verstanden.

Freitag morgens fuhr Marinke leider ab, da sie das Wochenende in Kuta verbingen wollte, um surfen zu lernen. Ich gammelte so vor mich hin und schrieb mit Franzi aus dem Surfcamp. Eigentlich hatte ich geplant am Sa. zurück nach Seminyak zu fahren und mich dort mit den anderen zum Essen zu treffen, da Marco und Marc freitags Geburtstag hatten. Irgendwie meinte Franzi dann das sie gerade ein DZ alleine hat und damit kam uns die Idee. Ich lief zum Hafen um zu checken, ob noch ein Speedboot heute fährt und Franzi ging zur Rezeption um zu fragen, ob ich eine Nacht bei ihr unterkommen könnte. Beides ging klar und so packte ich meinen Rucksack in Windeseile, checkte aus und besorgte mir ein Ticket und so saß ich nur eine Std. später auf einem Speedboot zurück nach Bali ins Surfcamp. Fast pünktlich zum BBQ um 19Uhr traf ich als Überraschungsgast ein. Die Geburtstagskinder wussten nichts davon und auch die anderen der alten Truppe freuten sich. In den 5 Tagen Abstinenz hatten sich aber ziemlich viele Gesichter geändert. Mit einem Teil der alten Truppe und ein paar neuen sympathischen Leuten ging es ins Old Man´s. Dort hatten wir viel Spaß und die Jungs (Michael, Woulter, Manu, Basti und Marco) einen guten Zug drauf, sodass sie als die Bar schloss noch nicht genug hatten. Zunächst gingen wir aber alle zurück ins Camp und machten es uns in der Lounge gemütlich. Womit Rebecca´s und meine Motivation die Jungs nach Seminyak zum Party machen zu begleiten in den Keller sank. Die Jungs fuhren also mit dem Taxi los und wir Mädels ( Diana, Jasmin, Rebecca und ich) quatschten noch etwas, bevor wir dann aber auch ins Bett gingen. Am nächsten Morgen trafen wir uns alle am Frühstückstisch und machten es uns in der Lounge gemütlich. Gegen Mittag erwachten dann auch die Jungs, die aber teilweise noch ziemlich zerstört aussahen. Tagsüber wurde am Pool entspannt und gegen Abend testeten Basti und Marco endlich die Treppe als Sprungbrett für den Pool.

Etwas später ging es dann mit 2 vollgepackten Autos zum Tanah Lot Tempel bei Sonnenuntergang. Super schön und ich bin glücklich, dass ich nochmal zum Camp zurück bin. Diese spontane Aktion hat sich absolut gelohnt.

Nach Rückkehr im Camp ging es weiter in ein Restaurant in Canggu (dort liegt das Surfcamp) zu einem gemeinsamen Abendessen. Die anderen sind anschließend noch weiter ins Old Man´s, während ich mit dem Taxi in mein gebuchtes Hotel in Seminyak bin. Am nächsten Morgen nach dem Check-out, nutze ich noch das Wifi des Hotels, bis ich plötzlich ein ganz komisches Gefühl im Magen bekam und mit einem Blick nach rechts auch wusste warum. Da stand Marvin. In den vergangenen 2 Wochen auf Bali hatten wir so gut wie nichts voneinander gehört und wie das Schicksal es so will buchen wir das selbe Hotel für unsere letzte Nacht auf Bali, wobei es gerade in Kuta und Seminyak 1000 Hotels gibt. 

Nachdem ich in einem benachbarten Restaurant Frühstück und Mittag in einem zu mir nahm, ging ich noch am Strand entlang, bevor ich mir dann das Taxi zum Flughafen mit Marvin teilte. Nach dem Einchecken und dem Gepäck aufgeben, traf ich glücklicherweise Diana und Rebecca, die ich Freitag kennengelernt hatte und wir aßen zusammen, bevor wir dann nach und nach unsere Flieger erwischen mussten. 

Nach meinem kurzen, erfolglosen und enttäuschenden Ausflug zu Gate 9, musste ich mich beeilen um wieder zu Gate 1 zu kommen. Der Flug war einer der unbequemeren und ich war glücklich, als ich morgens endlich in Melbourne am Flughafen auf Tine traf, die ungefähr zeitgleich aus Perth landete. Wir gönnten uns nach den Nachtflügen erst einmal ein Frühstück am Flughafen, bevor wir dann den Skybus in die City nahmen.

Und da war ich wieder... Melbourne definitiv mein Zuhause in Australien. Ich freute mich auf meine Freunde und die kommende Woche in Melbourne.

 

Trotz allem und obwohl ich zu Beginn gar keine Lust mehr auf Bali hatte, hatte ich doch eine ziemlich coole und unvergessliche Zeit. Endlich die Abenteuer, die ich wollte. 

 

Kuala Lumpur

Montag, 23.03.2015

das wars ;)

Penang

Montag, 23.03.2015

Kann nämlich immer nur eine Verlinkung auf der Karte pro Eintrag machen...

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